Studie – KEKS – Kölner Eltern- und Kinderselbsthilfe e.V. https://keks-koeln.de Beratung für Elterninitiativen Wed, 18 Feb 2026 09:10:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://keks-koeln.de/wp-content/uploads/2017/02/cropped-favicon-32x32.gif Studie – KEKS – Kölner Eltern- und Kinderselbsthilfe e.V. https://keks-koeln.de 32 32 Film über Entstehungsgründe für Segretation in Kitas https://keks-koeln.de/2026/02/18/film-ueber-entstehungsgruende-fuer-segretation-in-kitas/ Wed, 18 Feb 2026 09:09:48 +0000 https://keks-koeln.de/?p=17197 Weiterlesen →]]> Woher kommt es, dass Kitas in unterschiedlicher Trägerschaft, die örtlich auch noch nebeneinander liegen, unterschiedliche Zusammensetzungen in ihrer Mitgliederschaft aufweisen? Ein Forschungsteam der Unis Hamburg und Halle-Wittenberg präsentieren ihre Forschungsergebnisse zu Kindertagesstätten und Trägerschaft in zwei kurzen Trickfilmen. In Teil 1 wird der Begriff Segretation und dessen Bedeutung erklärt; in Teil zwei die Gründe für Segretation in Kitas. Wissenschaftliche Erkenntnisse anschaulich dargestellt!

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Personalausstattungsquote in Kitas https://keks-koeln.de/2026/01/29/personalausstattungsquote-in-kitas/ Thu, 29 Jan 2026 10:11:46 +0000 https://keks-koeln.de/?p=17023 Weiterlesen →]]> Damit der KiTa-Besuch für die Bildung und Entwicklung jedes einzelnen Kindes förderlich sein kann, müssen die Einrichtungen so ausgestattet sein, dass sie eine hohe Prozessqualität in der pädagogischen Arbeit realisieren können. Eine zentrale, wenn auch nicht hinreichende, Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Personalausstattung. Sie ermöglicht es, auf die sehr unterschiedlichen Bedarfe der Kinder eingehen zu können. So braucht es für die pädagogische Arbeit mit mehrsprachigen oder auch Kindern mit Eingliederungshilfe andere und zusätzliche Ressourcen. Doch die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung „Die Personalausstattungsquote in KiTas“ zeigt: Für eine bedarfsgerechte Förderung aller Kinder müssen viele KiTa-Teams in Deutschland personell besser aufgestellt werden.

So erreicht nur rund jede siebte Einrichtung die fachlich empfohlene Personalausstattung. Besonders ausgeprägt sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sowie zwischen den Bundesländern. Aber auch innerhalb vieler Bundesländer zeigen sich teilweise erhebliche Unterschiede bei der personellen Ausstattung der KiTas. Der neue Indikator „Personalausstattungsquote“ bietet Informationen, wie Ressourcen so gesteuert werden können, dass die Einrichtungen personell für ihre Aufgaben ausreichend ausgestattet werden. Auch das geplante Startchancen-Programm für KiTas könnte die Situation verbessern – wenn die Mittel dort zum Einsatz kommen, wo der Handlungsbedarf am größten ist. Infos zur Studie hier.

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Zu wenig Personal für sprachliche Bildung https://keks-koeln.de/2024/08/28/zu-wenig-personal-fuer-sprachliche-bildung/ Wed, 28 Aug 2024 10:28:09 +0000 https://keks-koeln.de/?p=14341 Weiterlesen →]]>

Zu wenig Personal, zu wenig Leitungszeit und viele Anforderungen, die ohne mehr Ressourcen und ein multiprofessionelles Unterstützungssystem kaum bewältigt werden können – so lassen sich die Ergebnisse der aktuellen DKLK-Umfrage, an der 3.055 Kitaleitungen teilgenommen hatten, zusammenfassen. Schwerpunktthema der Befragung 2024 ist die Sprachliche Bildung.“ „Der Personalmangel an Kindertagesstätten bestimmt den Alltag. Das hat Konsequenzen! Wo kaum die Betreuung gewährleistet werden kann, bleibt die individuelle Förderung sprachlicher Kompetenz eine Wunschvorstellung.“ Zu den Ergebnissen der DKLK-Studie 2024 gelangen Sie hier.

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Mehrfachbelastung https://keks-koeln.de/2024/08/28/14337/ Wed, 28 Aug 2024 10:11:17 +0000 https://keks-koeln.de/?p=14337 Weiterlesen →]]> Die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Studie „Kitas 2. Klasse? – Mehrfachbelastungen von Kitas mit Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien“ des Instituts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) kommt zu dem Ergebnis, dass systematische Mehrfachbelastungen und Ressourcennachteile die Situation gerade in den Kitas prägen, die einen höheren Anteil von Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien betreuen.

Die frühkindliche Bildung legt den Grundstein für die gesamte weitere Bildungsbiografie. Die Kindertagesbetreuung als erster gemeinsamer Bildungsort ist zentral dafür, allen Kindern unabhängig von ihrem familiären Hintergrund gleiche Chancen auf eine gute Entwicklung zu ermöglichen. Der Zugang zu früher Bildung gilt deshalb als wesentlicher Faktor für die Vermittlung von Bildungschancen und die Ermöglichung von Teilhabe.

Doch die Bedingungen, unter denen Kindertageseinrichtungen dieser wichtigen Aufgabe nachkommen, unterscheiden sich teilweise stark. Daraus ergeben sich unter anderem die folgenden Probleme:

Segregation: Die Ballung bestimmter Merkmale von Kindern und Familien in den Kitas, sodass Kinder und Familien mit vergleichbaren Herausforderungen tendenziell unter sich bleiben.
Größere Gruppen: Je höher der Anteil von Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien, desto mehr Kinder besuchen die jeweilige Kita.
Personalmangel: Höherer Personalbedarf durch länger unbesetzte Stellen aufgrund zu weniger Bewerbungen, oder durch höheren Anteil an Mitarbeitenden mit längerer Abwesenheit, beispielsweise durch Krankheit.
Weitere Faktoren wie Platzvergabe, Zusatzkosten für Eltern, eine stärker wahrgenommene Beeinträchtigung durch geringes Engagement der Eltern, unzureichende Ausstattung der Kita, behördliche Vorschriften und mangelnde Unterstützung des Trägers.

Gerade dort also, wo sich Herausforderungen mit Blick auf Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit ballen, stehen hierfür vergleichsweise schlechtere Rahmenbedingungen zur Verfügung. So besteht das Risiko, dass die entsprechenden Einrichtungen zu „Kitas zweiter Klasse“ werden. Nicht, weil dort schlechter oder weniger engagiert gearbeitet würde, sondern weil die Rahmenbedingungen für erfolgreiches pädagogisches Wirken den besonderen Herausforderungen nicht gerecht werden.

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