Nun zu den Details (zusammengefasst von der BAGE): Es gab Veränderungen gegenüber dem Gesetzentwurf, es wurden aber keine Qualitätsstandards im SGB VIII verankert. In Handlungsfeld zwei ist nun von einer „angemessenen Berücksichtigung von Ausfallzeiten oder von Zeiten für mittelbare pädagogische Arbeit“ die Rede, das Handlungsfeld 6 Sprachbildung fokussiert nun „insbesondere Kinder in herausfordernden Lebenslagen“. Neu ist auch, dass mindestens eine Maßnahme im Bereich Sprachbildung umgesetzt werden muss, die Verpflichtung zur Umsetzung einer Maßnahme im Handlungsfeld Fachkräftegewinnung und -sicherung bleibt bestehen. Zwei der zentralen Forderungen der Petition „Jedes Kind zählt“ wurden also übernommen, auch wenn die geforderten Standards ausgeblieben sind. Die Grundlagen für die Fortsetzung der Sprachkitas sind somit geschaffen.
Zu wenig Personal, zu wenig Leitungszeit und viele Anforderungen, die ohne mehr Ressourcen und ein multiprofessionelles Unterstützungssystem kaum bewältigt werden können – so lassen sich die Ergebnisse der aktuellen DKLK-Umfrage, an der 3.055 Kitaleitungen teilgenommen hatten, zusammenfassen. Schwerpunktthema der Befragung 2024 ist die Sprachliche Bildung.“ „Der Personalmangel an Kindertagesstätten bestimmt den Alltag. Das hat Konsequenzen! Wo kaum die Betreuung gewährleistet werden kann, bleibt die individuelle Förderung sprachlicher Kompetenz eine Wunschvorstellung.“ Zu den Ergebnissen der DKLK-Studie 2024 gelangen Sie hier.














